geschlechterspezifische Pädagogik

Unterschiedliche Geschlechter haben – teils angeboren, teils umweltbedingt – unterschiedliche Bedürfnisse. Wir bemühen uns auf diese Bedürfnisse einzugehen, um einen positiven und entspannten Umgang miteinander zu gewährleisten. 

In alternativpädagogischen Projekten entstehen kaum Gruppenbildungen, weil die Schüler von Anfang an gewohnt sind miteinander zu arbeiten und zu spielen. Nichtsdestotrotz interessieren sich Mädchen und Buben oft zu anderen Zeitpunkten für diverse Fachgebiete. Bedingt durch Unterschiede in der Gehirnentwicklung und soziale Vorbilder sind Mädchen im Sprach- und Buchstabenerwerb meist „früher dran“ als Buben, die oft noch länger bei motorisch orientierten Aktivitäten bleiben. 

Wir achten auf eine gleichmäßige Geschlechter-Verteilung, weil Mädchen und Buben – wenn sie nicht durch Vorgaben gesteuert werden und ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben können – unterschiedliche Energien in eine Gruppe einbringen, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern. Buben lernen oft von Mädchen den Wert feinmotorischer Tätigkeiten zu schätzen und üben sprachliche Auseinandersetzung, während Mädchen eher zu körperlicher Aktivität und emotionaler Authentizität angeregt werden. Es ist bei uns selbstverständlich, dass Buben stricken, kochen, zeichnen und putzen, und dass Mädchen Fußball spielen, Möbel zusammenbauen und auch ´mal laut werden. 

Da die Kinder in der Neuen Schule bei allem, was sie tun, individuell betreut werden, kann auch den geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Bedürfnissen leicht Rechnung getragen werden.

zum Weiterlesen:

Religion

Unter den Familien, die bei uns an der Schule sind, gibt es eine Fülle religiöser Überzeugungen. Das ist gut so, Religion ist Privatsache. Jede Familie lebt ihre Überzeugungen zu Hause, in der Schule wird keine religiöse Richtung vorgegeben und keine Religion praktiziert.

Digitale Medien

„Fit für die Welt von morgen“ bedeutet für uns nicht, Kinder früh mit digitalen Medien zu konfrontieren, im Gegenteil.

Unsere Stärken - unsere Schwächen

Nachdem es unsere Schule schon seit mehr als 16 Jahren gibt, können wir gut einschätzen, was wir können – und auch, was wir weniger können.